01.November.2018 Premiere Dein Femur singt - Ein Solo von und mit Chrystel Guillebeaud Anschließend: Lounge Music mit DJ Charles Petersohn Ort: Saal im LCB | Haus der Jugend Barmen Genre: Party/Disco/Tanz
Dein Femur singt

Ein Skelett und eine Tänzerin sitzen sich gegenüber. Sie spricht mit ihm über Alltag, Liebe, Hass und Tod und entdeckt dabei eine unmittelbare Nähe und Anziehungskraft. Schritt für Schritt versucht die Tänzerin sich mit dem Skelett zu bewegen, mit ihm zu laufen. Das Skelett wird vom Requisit zum lebendigen Partner - und schließlich zum personifizierten Tod, mit dem die Tänzerin in einen Dialog tritt.

Die bombastische Hofmusik von Jean-Baptiste Lully symbolisiert den erhabenen und majestätischen Charakter des Todes. Sie wurde für Louis XIV komponiert, der sie für seine Choreographien verwendete. Kontrastiert wird Lullys Musik durch Maschinengeräusche aus Danse Macabre (Installation von Jean Tinguely) und Mecanoid (Pierre Bastien). Diese Klänge evozieren Empfindungen des lebendigen menschlichen Körpers und konterkarieren so das Martialische des Todes. Der menschliche Körper erscheint als ein kleiner zyklischer Lebensmotor, der sich dynamisch und wie irrsinnig von selbst immer weiterdreht.

Die Tänzerin erzählt von der faszinierenden Sinnlichkeit des menschlichen Körpers und der Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit.
Mit Bewegung und eigenen Texten werden ihre Erfahrungen, Erlebnisse und Wahrnehmungen geschildert.

Inszenierung, Choreographie und Tanz:
Chrystel Guillebeaud
Künstlerische Beratung: Damiano Ottavio Bigi
Lichtdesign: Jens Piske
Literarische Beratung / Übersetzung: Piotr Turowski
Produktionsassistent: Charles Petersohn
Musik: J-B Lully, Sainte-Colombe, Pierre Bastien, Klang Installation von Jean Tinguely "Danse Macabre" (Barfi.ch), 3B Scientific® Vortrag
Texte: Oscar Wilde, Coldplay, Chrystel Guillebeaud
© Daniel Schmitt - Spitzlicht
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